Gedenkstein des Bundes der Danziger

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Gedenkstein des Bundes der Danziger
Zwischen den beiden Weltkriegen hatte die ehemalige westpreußische Provinzhauptstadt Danzig den Status eines Stadtstaates und stand unter der Aufsicht des Völkerbundes. Auf dem Gedenkstein ist das Wappen von Danzig zu sehen - zwei übereinander befindliche weiße Kreuze mit einer darüberstehenden gelben Krone. Von den damals etwa 350.000 Einwohnern der Freien Stadt Danzig waren ca. 95% deutscher Nationalität. Der Stadtstaat grenzte im Westen und Süden an Polen und im Osten an Deutschland (Ostpreußen). Sein Wahlspruch lautete "nec temere nec timide" (bedeutet sinngemäß soviel wie "Weder übermütig noch zaghaft").

Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges erfolgte eine fast vollständige Zerstörung der Stadt durch die Rote Armee und anschließend eine systematische entschädigungslose Enteignung und Vertreibung der deutschstämmigen Zivilbevölkerung. Etwa 100.000 Einwohner der Stadt kamen bei der Flucht aus ihrer Heimat ums Leben. Von den Menschen, die das Grauen und die Strapazen von Vertreibung und Flucht überlebten, fanden einige auch im Harz ein neues Zuhause.

 


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Weitere Informationen:
Bilder vom Kreuz des Deutschen Ostens | Das Kreuz des Deutschen Ostens

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