Blick vom Niemandsland nach "Drüben"

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Grenzzaun II mit Beobachtungsturm
Theoretisch konnten sich Bundesbürger dem Grenzzaun II bis auf Sichtweite nähern, wenn sie die Staatsgrenze überschritten und das "Niemandsland" durchquerten. Von dort ergab sich dann ein solcher "Blick nach Drüben" durch die Zaunkonstruktion hindurch über das einstige Minenfeld und auf den Beobachtungsturm.

So unüberwindlich diese gesamte Grenzanlage auch erscheinen mag, so gab es doch immer wieder Menschen, die das offensichtlich Unmögliche dennoch versuchten. Viele von ihnen bezahlten ihre verzweifelte Tat mit dem Leben. Insgesamt wurden beim Versuch, die DDR auf diesem Wege zu verlassen, mindestens 471 Menschen von den Grenzposten erschossen, davon 248 an der sogenannten "innerdeutschen Grenze".

 


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Weitere Informationen:
Bilder vom Freiland-Grenzmuseum | Das Freiland-Grenzmuseum bei Sorge

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