Der Tag der Industriekultur

Anzeige:

Auf dem Gebiet des heutigen Landes Sachsen-Anhalt befanden sich im Industriezeitalter nicht nur zahlreiche bedeutende Wirtschaftszentren, sondern auch Orte der Innovationen und herausragender Erfindungen. Diese waren nicht nur von regionaler Bedeutung, sondern wurden weltweit beachtet, genutzt und kopiert.

Prägend für das mitteldeutsche Industriegebiet waren vor allem der Bergbau, der Maschinenbau und die chemische Industrie. Von den unzähligen Pionierleistungen seien an dieser Stelle exemplarisch genannt die Herstellung von syntethischem Benzin in Leuna, von synthetischem Kautschuk in Buna und des weltweit ersten Farbfilms in Wolfen. Auch im Harzgebiet gab und gibt es zahlreiche industrielle Standorte, an welchen bahnbrechende Neuerungen zum Einsatz kamen.

An diese Zeugen der Industriegeschichte erinnert seit dem Jahre 2008 der jährliche Tag der Industriekultur in Sachsen-Anhalt. Er findet seither an einem Sonntag in der Mitte bzw. Ende des Monats April an historisch bedeutsamen Industriestandorten statt. Es beteiligen sich u.a. zahlreiche Museen, Schaubergwerke und Tagebaugelände, Fabriken und weitere wichtige Bauwerke der industriellen Vergangenheit und Gegenwart - sowohl im Harzraum als auch in den übrigen Teilen Sachsen-Anhalts.

Der Tag der Industriekultur verfügt auch über ein enormes touristisches Potential. Tausende Besucher nutzen landesweit die Gelegenheit zur Besichtigung der teilnehmenden bedeutsamen Stätten der Industriegeschichte. Die Ausstellungen und Begegnungsstätten stehen außerdem jedes Jahr unter einem speziellen Schwerpunktthema.

 


Anzeige:

Weitere Informationen:
Das Schauschmieden im Carlswerk in Mägdesprung | Das ehemalige Bergwerk "Zirkelschacht" bei Klostermansfeld

HomeInhaltsverzeichnisImpressum