Das Ausgleichsbecken der Okertalsperre

Das Ausgleichsbecken der Okertalsperre im unteren Okertal im Harz  
Das Ausgleichsbecken - Ein malerischer kleiner Bergsee im Okertal  
Im Okertal befindet sich etwa drei Kilometer unterhalb der Hauptstaumauer das auf dem Bild zu sehende Ausgleichsbecken der Okertalsperre. Es hat die Aufgabe, den Unterlauf der Oker mit der stets gleichen Wassermenge zu versorgen.

Durch das bei Romkerhalle stehende Wasserkraftwerk, welches das in der Okertalsperre angestaute Wasser nutzt und nur in Zeiten mit erhöhtem Strombedarf in Betrieb ist, erfolgt die Wasserabgabe in den Fluß Oker sehr ungleichmäßig. Aus diesem Grund wurde noch während der Bauarbeiten an der Hauptsperre in den Jahren 1953 und 1954 im unteren Okertal die Staumauer des Ausgleichsbeckens errichtet.

Das aus 7.800 m³ Beton bestehende Staubauwerk besitzt eine Kronenlänge von 78 Metern und ist 18 Meter hoch. Das malerische Gewässer hinter ihm bedeckt bei Vollstau eine Fläche von rund zwei Hektar und hat ein Fassungsvermögen von etwa 200.000 m³. Es weist eine Breite von rund 60 und eine Länge von bis zu 400 Metern auf. Der künstliche Bergsee ist nicht zum baden geeignet. Er läßt sich von Parkplätzen an der Bundesstraße 498 sehr gut erreichen. Ein Wanderweg führt an der der Straße gegenüber liegenden Seite entlang.

An vielen Sommertagen finden auf dem Flußabschnitt zwischen dem Kraftwerk Romkerhalle und dem Ausgleichsbecken in den Zeiten mit erhöhter Wasserführung Kanusportveranstaltungen statt. Unterhalb der Staumauer stehen noch weitere kleine Kraftwerke, welche die im Wasser gespeicherte Energie zur Stromerzeugung verwenden.

Weitere Informationen:
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