Blumerode

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Blumerode
Blick auf Blumerode mit seiner neogotischen Backsteinkirche
Der kleine Ort Blumerode liegt im äußersten Südosten des Harzes. Er wurde erstmals im Jahre 1420 schriftlich erwähnt, ist aber vermutlich deutlich älter. Während des 30jährigen Krieges verließen alle Einwohner den Ort. Die ersten Menschen kehrten erst mehr als ein Jahrzehnt nach Kriegsende zurück.

Ende des 16. Jahrhunderts erbauten die Grafen von Asseburg im Wald westlich des Ortes das Jagdschloß Neu-Asseburg. Dieses Bauwerk im Stil des Barock wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrfach den Besitzer.

Um 1820 zerstörte ein Großbrand Blumerode vollständig. Der Ort wurde anschließend wieder aufgebaut. Am 1. Juli 1950 erfolgte die Eingemeindung nach Möllendorf.

Die Kirche von Blumerode entstand Anfang des 20. Jahrhunderts im Stil der Neogotik aus Backstein am Standort eines schlichten Vorgängerbaus. Ein Teil der Baukosten wurde nach einem Bittschreiben einiger Bürger direkt von Kaiser Wilhelm II. bezahlt. In den 1990er Jahren erfolgte eine umfangreiche Sanierung des Gotteshauses.

In unseren Tagen ist Blumerode ein ruhiger Ort mit waldreicher Umgebung. Diese stellt ein ideales Wandergebiet dar. Die nahe Bundesstraße 86 ermöglicht es, von hier aus in kurzer Zeit zahlreiche weitere Städte, Dörfer und Sehenswürdigkeiten im östlichen und südöstlichen Harzvorland zu erreichen.

 


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