Die Burgruine Treseburg

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Der Burgplatz auf der einstigen Treseburg
Auf dem Gelände der einstigen Burganlage
Etwa um das Jahr 965 wurde auf einem hohen Felsen über dem Tal am Zusammenfluß von Bode und Luppbode mit dem Bau der Treseburg begonnen. Eine erste urkundliche Erwähnung fand diese Burg im Jahre 1080 im Zusammenhang mit den Sachsenkriegen Heinrich IV.. Vom Schicksal und den genauen Aufgaben der Treseburg ist nur wenig überliefert. Vermutlich diente sie u.a. dem Schutz der im 15. Jahrhundert im Tal entstandenen Eisen- und Kupferhütten. Als sicher gilt, daß die Treseburg während der Bauernkriege um 1525 zerstört und danach nicht wieder aufgebaut wurde.

Im 18. Jahrhundert entstand im Tal der Bode der heutige Ort Treseburg. Als Baumaterial für die ersten Häuser der kleinen Siedlung dienten die Steine der Burgruine. Während das Dorf im Bodetal seit Beginn des 20. Jahrhunderts durch den Fremdenverkehr einen spürbaren Aufschwung erlebte, sind von der einstmals stolzen Treseburg nur noch unscheinbare Reste übriggeblieben. Nur wer genau hinsieht, kann unter der Grasnarbe noch heute den Verlauf von Wällen, Gräben und Mauern erkennen.

Vom Standort der ehemaligen Burg ergibt sich ein schöner Blick in das Bode- und Luppbodetal sowie auf den Ort Treseburg.

 


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