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| Heute herrscht die Vegetation auf der Burgruine Heinrichsburg.
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Auf einem Bergsporn nahe Mägdesprung steht die Ruine der Heinrichsburg.
Anfang des 13. Jahrhunderts wurde sie von Heinrich von Gatersleben gegründet.
Im Jahre 1333 gelangte die Burg an eine Seitenlinie der Grafen von Stolberg.
Mit diesen verkam sie zur Raubritterburg.
Der Raubgraf wurde von den durchreisenden Handelsleuten gefürchtet, bis im Jahre 1344 mehrere Grafen und Städte sich zusammenschlossen, die Burg eroberten und zerstörten.
Die Raubritter wurden alle hingerichtet, nur ihre Beute blieb zu größten Teil verschollen.
Wahrscheinlich hatten die Räuber diese in der Nähe der Burg vergraben, denn aus den folgenden Jahrhunderten wurden mehrere Goldfunde aus der Umgebung der Burgruine überliefert.
Zur Burgruine der Heinrichsburg gelangt man, wenn man Mägdesprung auf der B185 in Richtung Ballenstedt verläßt und direkt hinter dem zweiten Bahnübergang der Selketalbahn auf der linken Straßenseite den Berg hinaufsteigt.
Der Aufsteig zur Burgruine ist beschwerlich und der Weg nicht sehr einladend.
An der Burg angekommen, kann man im Tal den Schienenstrang der Selketalbahn erkennen.
Nach den Raubrittern hat nun die Vegetation die Herrschaft über die Heinrichsburg errungen.
Von der Burg selbst ist nicht mehr viel übrig geblieben.
Mauerreste lassen die Reste von einem Bergfried, einigen Gebäuden und einem Burgbrunnen mehr erahnen als erkennen.
Unterhalb der Burgruine führen Gänge in das Berginnere.
Daß dort auch heute noch Teile der Beute der Raubritter versteckt sind, ist aber wohl eher ein Märchen.
Das Gelände um die Heinrichsburg herum ist heute Naturschutzgebiet.
Hier wachsen zahlreiche seltene Pflanzen.
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