Friedrichsbrunn

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Friedrichsbrunn im Harz  
Friedrichsbrunn - Ortsbild mit Kirche  
Am Südwesthang des Ramberges entspringt seit Urzeiten dem Bergmassiv eine Quelle. Vor vielen Jahren trug sie den Namen "Ungetreuer Brunnen". Zahlreiche Sagen rankten sich um diesen Bergquell. Der Brunnen lag an der einstigen Reichsheerstraße von Nordhausen nach Quedlinburg. In vergangenen Jahrhunderten diente er den Durchreisenden als Raststelle. Zu diesen Reisenden gehörte auch der preußische König Friedrich II.. Er legte hier während einer Harzreise ebenfalls eine Pause ein. Diese Rast sollte große Bedeutung für die Zukunft dieses Ortes haben.

Einige Jahre später wurden hier auf Initiative des Amtmanns Fischer aus Stecklenberg preußische Kolonisten angesiedelt. Mit "allergnädigster Erlaubnis" erhielt die neugegründete Siedlung - ebenso wie der Brunnen - den Namen des Königs. Der inzwischen in Stein eingefaßte "Friedrichs-Brunnen" ist heute das Wahrzeichen des Ortes.

Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts kommen alljährlich die Touristen zur Erholung nach Friedrichsbrunn. Das Dorf ist heute ein beliebter Kur- und Urlaubsort. Im Umfeld von Friedrichsbrunn gibt es etwa 170 Kilometer markierte Wanderwege. Dank der Höhenlage ist der Ort im Winter sehr schneesicher. Jedes Jahr kommen daher zahlreiche Wintersportler hier her. Mehrere kilometerlange Langlaufloipen laden zu ausgedehnten Skiwanderungen ein.

In Friedrichsbrunn gibt es auch ein kleines Museum. Hier können Sie u.a. eine Sammlung von historischen Ski und Rodelschlitten betrachten.

Ein besonderes Ereignis in Friedrichsbrunn ist das alljährlich stattfindende internationale Schlittenhunderennen.

 


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Mehr Informationen zu Friedrichsbrunn:
Friedrichsbrunn - Fotoimpressionen

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