Friesdorf

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St.-Martins-Kirche in Friesdorf
Kirche St. Martin mit Lepsius-Gedenkstein (rechts im Bild)
Der etwa 350 Einwohner zählende Ort Friesdorf befindet sich im südöstlichen Unterharz im malerischen Wippertal rund drei Kilometer östlich von Wippra. Das Siedlungsgebiet weist ein hohes Alter auf - die erste nachgewiesene Erwähnung von Friesdorf datiert im 8. Jahrhundert.

Der ruhige Ort liegt abseits der Hauptverkehrsadern. Er besitzt aber dennoch eine gute Anbindung an das regionale Verkehrsnetz durch diverse Straßen und die Eisenbahnstrecke "Wipperliese", einer Normalspur-Stichbahn, welche Mansfeld mit Wippra verbindet.

Im Ortszentrum steht der markante Bau der barocken, im Jahre 1718 geweihten St.-Martins-Kirche. Auf der Wiese direkt neben diesem evangelischen Gotteshaus befindet sich ein Gedenkstein, welcher an Dr. Johannes Lepsius erinnert. Dieser Mann war hier von 1887 bis 1896 als Pfarrer tätig und setzte sich gemeinsam mit seiner Frau sehr für das im Osmanischen Reich unterdrückte armenische Volk ein. Er machte dessen Leidensgeschichte im wilhelminischen Deutschland bekannt und prangerte den Völkermord an den christlichen Armeniern während der Zeit des Ersten Weltkrieges an.

Die von sanften Bergen geprägte Umgebung von Friesdorf scheint wie für Wanderer geschaffen. Diese finden hier ein vielfältiges Betätigungsfeld vor. Lohnende Wanderziele sind z.B. die Rammelburg, die 1000jährige Eiche, die "Wüste Kirche" und der Nachbarort Wippra.

 


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Weitere Informationen:
Wandern im Harz | Die Wipper | Die Wipperliese

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