Der Gänseschnabel

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Der Gänseschnabel
Der sagenumwobene Gänseschnabel
Der Gänseschnabel ist eine bizarr verwitterte Porphyritklippe hoch über dem Behretal unweit von Ilfeld. Der Sage nach handelt es sich um eine Gänsehirtin, welche von einer bösen Hexe verzaubert wurde.

Geologen haben aber eine ganz andere Erklärung für die Entstehung dieses eigentümlichen Felsgebildes. Das Porphyritgestein bei Ilfeld weist eine lokal sehr unterschiedliche Festigkeit auf. Besonders widerstandsfähige Zonen grenzen unmittelbar an weiches und mürbes Gestein. Im Laufe von für Menschen unvorstellbar langen Zeiträumen trugen Wind und Wetter die Bereiche mit dem weniger festen Porphyrit ab und ließen das besser Widerstand leistende Material in Form von markanten steinernen Gebilden zurück. Eine der bekanntesten dieser Felsformationen ist der Gänseschnabel.

Diese Felsnadel mit der sonderbaren Form läßt sich über verschiedene Wege gut erwandern. Geeignete Ausgangspunkte sind u.a. der Parkplatz am nördlichen Ortsausgang von Ilfeld und das Freibad im Behretal. Auf dem Weg zum Gänseschnabel müssen einige recht steile Streckenabschnitte überwunden werden. Von der Felsklippe haben Sie eine herrliche Aussicht auf die umliegenden Berge sowie in das Tal des Flusses Behre mit dem Schienenstrang der Harzquerbahn.

 


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Weitere Informationen:
Der Mönch | Die Sage vom Gänseschnabel und dem Mönch | Die Behre | Der Ortsplan von Ilfeld

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