Rothesütte

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Rothesütter Wurzelbrunnen
Der "Rothesütter Wurzelbrunnen"
Rothesütte ist ein kleiner Ort im Südharz zwischen Ellrich und Benneckenstein. Er wird von ausgedehnten Waldflächen umgeben und ist ein beliebter Urlauberort jenseits des Massentourismus. Der aus dem niederdeutschen stammende Name bedeutet sinngemäß soviel wie "Rote Senke".

Rothesütte entstand in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts als Ansiedlung von Holzfällern, Köhlern und Bergleuten. Eine kleines Gotteshaus für die wachsende Gemeinde errichtete man im Jahre 1733. Dieses kann heute aber nicht mehr besichtigt werden: Es wurde in der Zeit der DDR abgerissen, weil es stark baufällig war. Ohnehin gestalteten sich die Jahre der deutschen Teilung nicht vorteilhaft für diesen Ort in unmittelbarer Grenznähe. Rothesütte lag im Sperrgebiet - also in einem Abschnitt des "Paradieses der Werktätigen", in welchem Zivilisten eher unerwünscht waren. Die Bevölkerungszahl des Ortes halbierte sich daher in den 40 Jahren des Bestehens des "Ersten Deutschen Arbeiter- und Bauernstaates". In unseren Tagen leben etwa 130 Menschen dauerhaft in Rothesütte.

Eine Sehenswürdigkeit finden Sie am südlichen Ortsrand in Gestalt von liebevoll restaurierten historischen Köhleröfen. Die waldreiche Umgebung von Rothesütte ist ideal für Wanderer und alle, die ihren rastlosen Alltag für eine Weile hinter sich lassen wollen. Dank der durch den Ort hindurchführenden Bundesstraße 4 liegt die Siedlung dennoch sehr verkehrsgünstig und stellt einen guten Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegenden Harzgebiete dar.

Auf Grund seiner schneesicheren Höhenlage von rund 565 Metern über dem Meeresspiegel finden sich in Rothesütte in der kalten Jahreszeit zahlreiche Wintersportler ein. Diese können im näheren und weiteren Umfeld des Ortes z. B. rodeln und Ski laufen.

 


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Weitere Informationen:
Benneckenstein | Ellrich

In der näheren Umgebung befinden sich:
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