Die St.-Salvator-Kirche in Clausthal-Zellerfeld

Die St.-Salvator-Kirche ist ein eindrucksvoller steinerner Kirchenbau im Zentrum des Clausthal-Zellerfelder Ortsteils Zellerfeld. Im Jahre 1672 zerstörte ein verheerender Stadtbrand den größten Teil dieser ehemals freien Oberharzer Bergstadt. Auch die damalige Holzkirche fiel den Flammen zum Opfer.

Bereits drei Jahre später konnte inmitten des neu strukturierten Stadtzentrums der Grundstein der neuen St.-Salvator-Kirche gelegt werden. Es schloß sich eine achtjährige Bauzeit an, in welcher eine aus Stein errichtete einschiffige Saalkirche nach dem Vorbild der Wolfenbütteler Marienkirche entstand. Im Jahre 1863 erhielt das Gotteshaus durch einen Umbau zur dreischiffigen Hallenkirche sein heutiges Aussehen.

Eine Besonderheit im Inneren der St.-Salvator-Kirche ist der Flügelaltar mit Gemälden von Werner Tübke, welcher auch das monumentale Bauernkriegspanorama bei Bad Frankenhausen erschaffen hat.

Die Legende weiß zu berichten, daß die Stadt nach dem Großbrand im Jahre 1672 kein Geld für den Wiederaufbau des Gotteshauses hatte. An der Stelle, an welcher in unserer Zeit die St.-Salvator-Kirche steht, scharrte damals eine Henne mit ihren Küken einen Schatz aus, von welchem die neue Kirche gebaut werden konnte. Über dem Portal finden Sie noch heute die Darstellung einer Henne mit ihren sieben Küken.

Weitere Informationen:
Clausthal-Zellerfeld | Der Stadtplan von Clausthal-Zellerfeld | Die Marktkirche "Zum Heiligen Geist" in Clausthal-Zellerfeld | Die Sage vom Teufel in der St.-Salvator-Kirche und den Sünden, die auf keine Kuhhaut paßten | Das Bauernkriegsgemälde bei Bad Frankenhausen | Homepage der Zellerfelder Kirchengemeinde



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