Stangerode

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Der Erholungsort Stangerode
Stangerode - Dorfplatz mit Mufflon-Statue, St.-Salvatoris-Kirche und Freiwilliger Feuerwehr (v.l.n.r.)
Der beliebte Erholungsort Stangerode befindet sich im Unterharz an der Einmündung des Flüßchens Leine in die Eine. Die von etwa 350 Menschen bewohnte Siedlung wird durch eine Landstraße mit Abberode im Südwesten und Alterode, Harkerode und Welbsleben im Nordosten verbunden.

Auf einer Anhöhe westlich des heutigen Ortes stand im Mittelalter die Moseburg. Diese Festungsanlage wurde vermutlich noch zur Zeit der Karolinger errichtet. Sie stellte wahrscheinlich die Keimzelle des späteren Ortes dar. Von der Moseburg sind in unseren Tagen keinerlei Reste mehr zu erkennen.

Stangerode selbst wurde, obwohl vermutlich schon etwas älter, im Jahre 1216 erstmals schriftlich erwähnt. Die erste Kirche des Ortes erbaute man erst recht spät - im Jahre 1545 nach Genehmigung der Mansfelder Grafen. Zuvor blieb den Gläubigen nichts anderes übrig, als zum Gottesdienst und zu anderen besonderen Anlässen wie z.B. der Taufe den Weg nach Alterode zu beschreiten. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts mußte das frühneuzeitliche Gotteshaus dem heutigen, aus Bruchsteinen errichteten Bauwerk weichen. Dessen Turm wurde erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fertiggestellt. In unseren Tagen ist die evangelische St.-Salvatoris-Kirche ein markantes Bauwerk im Ortszentrum von Stangerode. Auf dem nahen Dorfplatz steht als weiteres exponiertes Objekt eine von einem Künstler erschaffene Mufflon-Statue.

In und um Stangerode gibt es zahlreiche, nicht immer gleich auf den ersten Blick erkennbare Attraktionen. Am westlichen Ortsrand befindet sich ein Wildpark mit einheimischen und exotischen Wildtieren. Des Weiteren können Sie in Stangerode im Sommerhalbjahr auf dem Harzer Kräuterstieg entlangwandern. Dort treffen Sie auf eine Vielzahl von Küchen-, Heil- und Duftkräutern sowie auf Färberpflanzen und "Hexenkräuter".

Außerdem informiert Sie der südlich von Stangerode gelegene Naturlehrpfad auf zahlreichen Schautafeln über den einheimischen Wildtier- und Baumbestand. Am Wegesrand treffen Sie auch auf eine rund 200 Jahre alte, mit Buchen bepflanzte forstwirtschaftliche Versuchsfläche.

Etwa zwei Kilometer nordöstlich des Ortes wartet an der Landstraße in Richtung Alterode in der warmen Jahreszeit ein Freibad auf Ihren Besuch. Ebenfalls rund zwei Kilometer von Stangerode entfernt - aber in entgegengesetzter, südlicher Richtung an der Landstraße nach Abberode ("Ulbrichtstraße") - befindet sich das ehemalige Klage- und Rügegericht Volkmannrode mit der Ruine der Kirche dieser im späten Mittelalter verlassenen Siedlung.

Die Umgebung von Stangerode eignet sich gut für ausgedehnte Wanderungen in einer abwechslungsreichen und von großen Wald- und Wiesenflächen sowie sanften Berggipfeln beherrschten Landschaft. Schöne Wanderwege führen durch die Täler der Flüsse Eine und Leine.

 


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Weitere Informationen:
Abberode | Alterode | Harkerode | Die Eine | Die Ulbrichtstraße | Wandern im Harz

In der näheren Umgebung befinden sich:
Die Burgruine Arnstein | Bräunrode | Das Klage- und Rügegericht Volkmannrode | Der Landschaftspark Degenershausen | Molmerswende | Pansfelde | Sylda | Tilkerode | Das Bergbaurevier Tilkerode | Der Bergbaulehrpfad Tilkerode

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