Vatterode

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St.-Bonifatius-Kirche in Vatterode
Der Turm der Vatteröder St.-Bonifatius-Kirche steht an der Ostseite des Gotteshauses.
Die Siedlung Vatterode liegt im äußersten Osten des Unterharzes im schönen Wippertal und hat etwa 700 Einwohner. Sie wurde im Jahre 973 erstmalig in einer Urkunde schriftlich erwähnt und gehörte zunächst zum Bistum Magdeburg, ehe sie zu Beginn des 12. Jahrhunderts in den Besitz der Grafschaft Mansfeld gelangte.

Vermutlich ist der Ort aber bedeutend älter, denn wahrscheinlich befand sich schon in vorchristlicher Zeit eine Wohn- und/oder Kultstätte der germanischen Ureinwohner des Harzes auf dem Areal rund um die heutige Kirche. Deren Turm soll sogar bereits in dieser Epoche existiert haben. Es war zumindest nicht ungewöhnlich, später im Rahmen der Christianisierung an solch einem Ort eine Kirche zu errichten. Auf jeden Fall weist das Gotteshaus "St. Bonifatius", welches auf einer Anhöhe unweit des Ortszentrums steht, einige Eigentümlichkeiten auf. Im Kirchturm konnten Fragmente aus dem 11. Jahrhundert - der Zeit der Romanik - nachgewiesen werden. Sehr untypisch ist der Standort des Turmes an der entgegengesetzten Seite, also im Osten des Kirchenbauwerkes.
Weitere Besonderheiten in Vatterode sind das Kriegerdenkmal und die Lutherlinde.

Die Gegend um Vatterode ist ein beliebtes Urlaubsgebiet. Ein touristisches Zentrum im östlichen Unterharz stellt der etwa einen Kilometer weiter westlich gelegene Vatteröder Teich dar. Bis zu diesem Gewässer fährt zu bestimmten Zeiten von Vatterode aus eine Parkeisenbahn auf 500 Millimeter schmaler Spur. Eine Anreise zum Teich als auch zum Ort ist außerdem mit der normalspurigen "Wipperliese" möglich.

 


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Weitere Informationen:
Die Parkeisenbahn Vatterode | Der Vatteröder Teich | Die Wipper | Die Wipperliese

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