Die Karstschlotte "13-Meter-Schacht"

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Karstschlotte 13-Meter-Schacht

Zwischen dem Hirschzungen-Erdfall und dem Pferdeteich befindet sich dieses schachtähnliche Loch im Erdboden. Diese im Karst nicht ungewöhnliche Erscheinungsform wird auch als Schlotte bezeichnet. Sie entsteht durch die Auflösung des Karstgesteins in Verbindung mit Grund- und Niederschlagswasser.

Die Schlotte auf dem Bild wird auch "13-Meter-Schacht" genannt. Sie ist bis in die darunter liegende Jettenhöhle durchgebrochen. Der Bereich um die Bodenöffnung wurde durch einen Umzäunung vom übrigen Gelände abgegrenzt. Es versteht sich wohl von selbst, daß die Absperrung nicht überwunden werden sollte, denn es besteht akute Absturzgefahr.

Durch seine Verbindung mit der Höhle stellt der "13-Meter-Schacht" auch eine Schnittstelle zwischen Unter- und Oberwelt dar. Während das Klima in der Karsthöhle das ganze Jahr über relativ konstant ist, wechselt es an der Oberfläche den Jahreszeiten entsprechend. Im Winter zieht die warme Höhlenluft durch den Schacht nach außen, oft verbunden mit einer kleinen Nebelsäule. Dagegen strömt im Sommer durch die Öffnung warme Außenluft in die Jettenhöhle, wo sie abkühlt und am Mundloch der Höhle wieder austritt.

 


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Weitere Informationen:
Das Naturschutzgebiet Hainholz | Der Hirschzungen-Erdfall | Der Pferdeteich | Die Jettenhöhle | Bilder aus dem Naturschutzgebiet Hainholz

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