Die Burgruine Thierburg

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Die Ruine der Thierburg steht auf einer bewaldeten Bergkuppe etwa einen Kilometer südlich von Breitungen. Diese auch als "Tierburg" oder "Thyrburg" bezeichnete kleine Festungsanlage wurde wahrscheinlich Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut. Bauherr war vermutlich Ritter Conrad von Tyrberch, welcher wohl einer eher unbedeutenden Seitenlinie des Bennunger Adelsgeschlechts entstammte. Über mögliche Nachkommen des Burgerbauers sind keine Informationen überliefert. Daher ist es denkbar, daß die Burg schon nach dessen Tod wieder verlassen wurde und verfiel.

Als Baumaterial für die Thierburg fanden Gipsbruchsteine Verwendung, welche man wahrscheinlich direkt vor Ort aus dem Fels gebrochen hat. Die Burgmauern wurden an mehreren Seiten zusätzlich durch ein Wall-Graben-System geschützt. Das mittelalterliche Befestigungsbauwerk und vermutliche Wohnsitz des kurzlebigen Grafengeschlechts derer von Thierburg hatte Ausmaße von etwa 20 mal 30 Meter. Im Südosten der Anlage befindet sich der Stumpf des Bergfrieds, welcher eine quadratische Grundfläche aufweist.

Außer den Fundamenten des Bergfrieds sind in unseren Tagen noch einige weitere Mauerreste vorhanden. Auch Teile des Burggrabens haben die Zeiten überdauert und sind heute noch erkennbar. Sie erreichen die Burgruine zu Fuß über den Karstwanderweg oder über einen kleinen Verbindungsweg vom Ort Breitungen aus.

 


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Weitere Informationen:
Breitungen | Der Karstwanderweg | Übersicht - Burgen und Burgruinen im Harz

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