Der Harzer Klosterwanderweg

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Kloster Wöltingerode
Auf dem Gelände des Klosters Wöltingerode
Am Nordrand des Harzes verläuft auf einer Strecke von etwa 67 Kilometern der Harzer Klosterwanderweg. Diese auch für Pilgertouren geeignete Route berührt dabei neun ehemalige Klosteranlagen. Bis auf eine von diesen sind von den Klostergebäuden und/oder den zugehörigen Gotteshäusern bis in unsere Tage hinein umfangreiche Teile der Bausubstanz erhalten geblieben.

Der Klosterwanderweg führt Sie durch eine abwechslungsreiche und geschichtsträchtige Landschaft. Diese bildete im Hochmittelalter eine Kernzone des neu gegründeten Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Die meisten der Klosteranlagen am Rande des Harzes entstanden im Zuge der Christianisierung dieses ehemals heidnischen Gebietes. Sie stellten zu ihrer Blütezeit soziale und kulturelle Zentren dar.

Der Harzer Klosterwanderweg beginnt in Goslar an der romanischen Neuwerkkirche, mit deren Bau im 12. Jahrhundert begonnen wurde. Die nächste Station ist das nördlich der alten Kaiserstadt gelegene Kloster Grauhof. Von hier aus wandern Sie zum Kloster Wöltingerode bei Vienenburg am Fuße des Höhenzuges Harly. Weiter geht es in Richtung Ilsenburg zum dortigen Kloster und anschließend in das benachbarte Drübeck.

Vom Kloster Drübeck führt Sie der Klosterwanderweg zum ehemaligen Kloster Himmelpforte bei Wernigerode. Diese ist die einzige Klosteranlage auf der gesamten Wanderroute, von welcher nur noch wenige Reste einiger Grundmauern vorhanden sind. Lediglich die einstmals von den Augustinermönchen angelegten Fischteiche im Umfeld des Klosters haben die Zeiten überdauert.

Eine weitere Station auf dem Wanderweg ist das Kloster Michaelstein bei Blankenburg. Hier lohnen ein Besuch des Klostergartens und der Musikausstellung sowie der gastronomischen Einrichtungen. Der vorletzte Wegpunkt befindet sich mit der Bergkirche St. Bartholomäus in der Blankenburger Altstadt unterhalb des Großen Schlosses. Bis zum Endpunkt des Harzer Klosterwanderweges am Kloster Wendhusen in Thale sind es von dort aus noch etwa 10 Kilometer Fußweg.

Eine Wanderung auf dem Klosterwanderweg macht auch ab und an eine Pause notwendig. Für diese Gelegenheiten wurden entlang der Wegstrecke etwa 15 spezielle Sitzbänke aufgestellt. Die Rückenlehnen der in Handarbeit entstandenen Holzbänke sind Engelsfiguren nachempfunden. An diesen außergewöhnlichen Raststellen finden Sie zudem diverse Informationen zum Standort und dem Wegverlauf.

An welcher Stelle Sie Ihre Wanderung auf dem Harzer Klosterwanderweg beginnen, bleibt Ihnen überlassen. Die weitestgehend naturnahe Route eignet sich auch gut für Fahrradfahrer. Auf einigen kurzen Wegabschnitten gibt es für die Zweiradfahrer passende Alternativrouten. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Harzer Klosterwanderweges.

 


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Weitere Informationen:
Das Kloster Grauhof | Das Kloster Wöltingerode | Das ehemalige Benediktinerkloster "St. Peter und Paul" in Ilsenburg | Das Kloster Drübeck | Das ehemalige Kloster Himmelpforten | Das Kloster Michaelstein | Die St.-Bartholomäus-Kirche in Blankenburg | Das Kloster Wendhusen | Klöster im Harz | Wandern im Harz | Begriffserklärungen rund um die Themen Kirchen, Kloster und Burgen | Webseite des Harzer Klosterwanderweges

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