Herreden

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Herreden ist eine Siedlung mit etwas mehr als 500 Einwohnern. Diese befindet sich rund vier Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums von Nordhausen. Der Ort liegt inmitten der Hügellandschaft der Südharzer Gipskarstregion und wird von dem in Hörningen entspringenden "Herreder Bach" durchflossen.

Herreden wurde im Jahre 1206 erstmals in einer Urkunde des Klosters Walkenried schriftlich erwähnt. Die Siedlung gehörte zunächst zur Grafschaft Klettenberg und später zu Hohnstein. Ihre historische Entwicklung verlief bis zur Eingemeindung nach Nordhausen im Jahre 1994 weitestgehend unabhängig von dieser einstmals Freien Reichsstadt.

Ein markantes Bauwerk im Ortszentrum von Herreden ist die im 13. Jahrhundert erbaute St.-Johannis-Kirche. Dieses Gotteshaus erfuhr nach der Reformation eine umfassende Umgestaltung im Stil des Barock. Der an der Westseite befindliche Turm in Fachwerkbauweise wurde im Jahre 1690 an das bestehende Gebäude angebaut. Eine Besonderheit im Inneren der Johanniskirche stellt der lächelnde Taufengel dar.

Dank seiner zentralen, aber dennoch recht ruhigen Lage eignet sich Herreden gut als Urlaubs- und Erholungsort. Die nahe Kreisstadt Nordhausen, von welcher man im Ort selbst nichts bemerkt, ist mit dem Auto in wenigen Minuten erreicht. Über Hochstedt gelangen Sie außerdem schnell zur Bundesstraße 243 und zur Autobahn A 38.

Des Weiteren stellt die Umgebung von Herreden ein attraktives Wandergebiet mit einer Vielzahl sehenswerter Wanderziele dar. Nördlich des Ortes befindet sich der Kohnstein mit seinen zahlreichen Karstphänomenen und der Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Dort führt auch der interessante Karstwanderweg vorüber. Etwa drei Kilometer westlich der Siedlung liegt das Große Seeloch, welches seine Entstehung ebenfalls dem verkarsteten Untergrund verdankt.

 


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Weitere Informationen:
Der Karstwanderweg | Der Kohnstein | Nordhausen | Der Stadtplan von Nordhausen

In der näheren Umgebung befinden sich:
Das Große Seeloch | Der Hirschenteich | Hochstedt | Hörningen | Krimderode | Die Gedenkstätte Mittelbau-Dora | Niedersachswerfen | Die Siedlung Salza | Die Salza-Quelle | Das Naturschutzgebiet "Sattelköpfe"

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