Die Kirche St. Georg-Marien in Ilfeld

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Die St. Georg-Marien-Kirche in Ilfeld
Blick zur St. Georg-Marien-Kirche in Ilfeld
Die St.-Georg-Marien-Kirche ist ein eindrucksvolles neogotisches Bauwerk im Norden von Ilfeld. Das Gotteshaus steht direkt an der Bundesstraße 4 und prägt mit seinem 55 Meter hohen Turm das Antlitz des Ortes entscheidend mit.

Die Grundsteinlegung für die Kirche erfolgte im Jahre 1865. Nach gut dreijähriger Bauzeit konnte das Bauwerk im Oktober 1868 eingeweiht werden. Das neue Gotteshaus ersetzte damit sowohl die einstige Klosterkirche "St. Maria" sowie die ehemalige, dem Heiligen Georg geweihte "Flecken-Kirche".

Die Klosterkirche, um 1223 im Stil der Romanik erbaut, wurde bereits im Jahre 1859 abgerissen. Das gleiche Schicksal erwartete ein Jahrzehnt später die alte, vermutlich im 12. Jahrhundert erbaute Georgskirche des Fleckens Ilfeld.

Als Baumaterial für die dreischiffige Hallenkirche fand der regionaltypische Porphyr Verwendung. Im Turm der Kirche St. Georg-Marien hängen insgesamt sechs Glocken. Teile des Inventars stammen noch aus den genannten Vorgängerbauten, so z. B. ein geschnitztes Kruzifix aus dem späten 14. Jahrhundert, ein Grabstein eines Abtes aus der Zeit der Gotik sowie zwei ebenfalls geschnitzte Chorstühle.

Das imposante Gebäude wurde in den 1990er Jahren sowie in der Zeit nach der Jahrtausendwende teilweise saniert und modernisiert. In den Sommermonaten hält das Gotteshaus täglich außer montags von 10 bis 15 Uhr (sonntags 12:30 bis 15:30 Uhr) seine Pforten für Besucher geöffnet.

 


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Weitere Informationen:
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