Kelbra

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Rathaus in Kelbra
Das in Fachwerkbauweise errichtete Rathaus von Kelbra
Die Stadt Kelbra liegt an der Helme im Süden der Goldenen Aue direkt am Nordrand des Kyffhäusergebirges. Sie wurde im Jahre 1093 unter dem Namen Chelvera erstmals urkundlich erwähnt. Das Stadtrecht erhielt der Ort in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Um das Jahr 1200 erfolgte der Bau einer Burg am Ortsrand. Deren Burgmauern wurden später in die Stadtbefestigungsanlagen mit einbezogen.

Im Jahre 1251 gründete der Zisterzienserorden in Kelbra ein Nonnenkloster. Dieses Kloster bestand bis zum Bauernkrieg, in welchem es die aufständigen Bauern zerstörten. Von der Klosteranlage sind noch heute zahlreiche Reste vorhanden. Die ehemalige Klosterkirche St. Georgii wurde im Jahre 1607 neu aufgebaut.

Ebenfalls ein Opfer der Wirren des Bauernkrieges wurde die Burg Kelbra, welche seitdem nur noch eine Ruine ist.

Ein besonders sehenswertes Bauwerk in Kelbra ist das sanierte Rathaus im Renaissance-Stil. Es entstand im Jahre 1777 in Fachwerkbauweise auf den Grundmauern eines durch einen Brand im Jahre 1741 zerstörten Vorgängergebäudes. Eine weitere Attraktion im Ort stellt außerdem das Heimatmuseum dar.

Die Stadt am Fuße des kleinsten deutschen Mittelgebirges ist in unseren Tagen ein attraktiver Ort für Urlauber, nicht zuletzt durch den nahen Stausee der Talsperre Kelbra mit seinen umfangreichen Bade- und Wassersportmöglichkeiten. Des weiteren sind zahlreiche attraktive Ausflugsziele im Kyffhäusergebirge und im Harz von Kelbra aus in kurzer Zeit erreichbar.

 


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