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| Blick auf die St.-Mathilden-Kirche
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Im Nordwesten der geschichtsträchtigen Altstadt von Quedlinburg steht die katholische St.-Mathilden-Kirche.
Sie trägt den Namen einer der bedeutendsten historischen weiblichen Persönlichkeiten dieser Stadt - den der Heiligen Mathilde.
Mathilde war die Gemahlin des ersten deutschen Königs Heinrich I. und führte bis zu ihrem Tode im Jahre 968 das Damenstift auf dem Schloßberg.
Ihre Gebeine ruhen bis heute an diesem Ort.
Mathilde wird eine tiefe Gläubigkeit, eine große Barmherzigkeit sowie Volksverbundenheit zugesprochen.
Das katholische Gotteshaus St. Mathildis wurde in den Jahren 1855 bis 1858 im Stil der Neogotik erbaut.
Architekt und Baumeister war Friedrich von Schmidt, welcher auch am Bau des Kölner Doms und diverser repräsentativer Gebäude in Österreich beteiligt war.
Im Stadtbild fällt das äußerlich recht schlicht, aber dennoch elegant gehaltene Kirchenbauwerk nur wenig auf.
Es liegt etwas versteckt in einer Nebenstraße und besitzt außerdem keinen weithin sichtbaren Turm.
Dieser mußte vor etlichen Jahren wegen gravierender Beschädigungen entfernt werden.
Seither hat die katholische Pfarrkirche St. Mathildis auch keine Glocke mehr.
Aus diesem Grund ist seit einiger Zeit ein Neuaufbau des Kirchturms geplant.
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