Das Kyffhäusergebirge

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Das Kyffhäusergebirge
Blick von der Goldenen Aue auf das Kyffhäusergebirge
Das Kyffhäusergebirge, auch kurz "Kyffhäuser" genannt, liegt südlich des Harzes im Bundesland Thüringen. Mit einer Fläche von 60 Quadratkilometern ist es das kleinste Mittelgebirge Deutschlands. Dieses Mini-Gebirge liegt eingebettet zwischen der "Goldenen Aue" im Norden und der "Diamantenen Aue" im Süden. Aus der umgebenden Ebene erhebt sich das Kyffhäusergebirge etwa 300 Meter. Der höchste Berg ist der Kulpenberg mit einer Höhe von 473 Meter über dem Meer. Das Pultschollengebirge steigt von Süden her sanft an und fällt nach Norden steil ab.

Schon aus großer Entfernung ist das monumentale Kyffhäuser-Denkmal auf dem Burgberg zu sehen. Es wurde Ende des 19. Jahrhunderts auf den Resten einer mittelalterlichen Burganlage errichtet. Das 81 Meter hohe Denkmal soll an die Reichsgründung im Jahre 1871 unter Kaiser Wilhelm I. erinnern. Durch dieses Bauwerk, die Barbarossa-Sage und das beide umgebende Beziehungsgeflecht ist das Kyffhäusergebirge in ganz Deutschland bekannt.

Abseits der Touristengebiete gibt es im Kyffhäusergebirge viele schöne Täler und Höhenzüge mit einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Im "Kyffhäuser" gibt es außerdem etwa 40 Höhlen. Die größte davon ist die Barbarossahöhle, eine Anhydrithöhle (Gips-Vorstufe).

 


Weitere Informationen zum Kyffhäusergebirge:
Das Kyffhäuser-Denkmal | Die Reichsburg Kyffhausen | Der Kulpenberg | Die Burgruine Rothenburg | Die Barbarossahöhle | Die Barbarossa-Sage

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