Das Kyffhäuser-Denkmal

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Das Kyffhäuserdenkmal
Das Kyffhäuserdenkmal mit Barbarossa-Figur und Reiterstandbild Wilhelm I.
Das Kyffhäuser-Denkmal befindet sich im Kyffhäusergebirge auf dem Gipfel des Burgbergs. Sie erreichen das Denkmal, indem Sie es von einem der umliegenden Orte aus erwandern oder mit dem Auto anreisen. Für diesen Fall stehen Ihnen unterhalb der Denkmalanlage mehrere großflächige Parkplätze zur Verfügung. Hier finden Sie auch diverse Hotels und Restaurants sowie die unvermeidlichen Andenkenläden.
Vom Parkplatz aus können Sie sich entweder mit einer Pferdekutsche auf den Gipfel des Burgbergs hinauffahren lassen oder diesen auf zwei verschiedenen Fußwegen erreichen. Auf beiden Wegen benötigen Sie jeweils etwa 15 Minuten bis zum Ziel. Ein Weg führt direkt zum Eingangstor des Denkmalgeländes auf der ehemaligen Oberburg der Reichsburg Kyffhausen, der andere verläuft vorbei an den Ruinen der Unter- und Mittelburg zur Oberburg.

Die Idee zum Bau einer monumentalen Denkmalanlage zu Ehren Kaiser Wilhelm I. entstand bereits kurze Zeit nach dessen Tod im Jahre 1888. Der Standort auf dem Kyffhäuser wurde gewählt, da dem allgemeinen Empfinden nach Wilhelm I. den hier der Barbarossasage nach im Berg schlafenden Kaiser Rotbart erlöst habe. Im August 1890 begannen die Vorbereitungen zum Bau des Kyffhäuserdenkmals, welches im Juni 1896 eingeweiht wurde. Die letzten Arbeiten endeten aber erst im darauf folgenden Jahr.

Die insgesamt 131 Meter lange, 96 Meter breite und 81 Meter hohe Denkmalanlage besteht aus dem von drei Terrassen umgebenen Denkmalturm, dem Schloßhof Barbarossas mit der steinernen Barbarossafigur sowie dem 9,70 Meter hohen kupfernen Reiterstandbild Wilhelm I.. Der Turm wird von einer 6,60 Meter hohen deutschen Kaiserkrone abgeschlossen. Über 247 Stufen können Sie bis dort oben hin gelangen. Vom Turm aus haben Sie eine herrliche Sicht auf die umgebende Landschaft mit Blick auf den Harz im Norden und bis zum Thüringer Wald im Süden.

Auf dem Gelände um das Kyffhäuserdenkmal befinden sich außerdem verschiedene, von den Abrißarbeiten beim Denkmalbau verschont gebliebene Bauwerke der einstigen Oberburg der Reichsburg Kyffhausen. Eine besondere Attraktion ist der in Handarbeit in den Felsen getriebene 176 Meter tiefe Brunnen. Er war jahrhundertelang verschüttet und wurde in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wieder freigelegt.

Sehenswert sind weiterhin das gut erhaltene romanische Burgtor sowie die etwa 17 Meter hohe Ruine des Bergfrieds. Im Bereich der Denkmalanlage befinden sich darüber hinaus diverse Andenkenläden, ein Museum, ein Restaurant sowie ein kleiner Kinderspielplatz. Das Kyffhäuser-Denkmal ist ganzjährig geöffnet (außer Heiligabend und Silvester).

 


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Weitere Informationen:
Das Kyffhäusergebirge | Die Barbarossa-Sage | Die Reichsburg Kyffhausen | Die Oberburg | Der Burgbrunnen | Bilder von der Burgruine Kyffhausen und dem Kyffhäuser-Denkmal

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