Liebenrode

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Blick auf Liebenrode
Blick aus südlicher Richtung auf Liebenrode
Liebenrode ist ein kleiner Ort mit etwas mehr als 300 Einwohnern im Nordwesten Thüringens. Das Dorf liegt eingebettet in die Südharzer Gipskarstlandschaft etwa fünf Kilometer südlich von Walkenried.

Der Ort wurde im Jahre 1178 erstmals urkundlich unter dem Namen Lievenroth erwähnt. Besonders sehens- und bemerkenswert ist die spätmittelalterliche St.-Petri-Kirche. Sie steht am höchsten Punkt des Ortes und kann daher schon aus großer Entfernung gesehen werden. Der Kirchturm des denkmalgeschützten Gebäudes befindet sich nicht am Rand, sondern im mittleren Bereich des Gotteshauses.

Das Gebiet um diese Kirche ist der älteste Teil des Dorfes. An diesem Standort befand sich einst auch ein bedeutendes Rittergut. Einige der dazugehörigen Bauwerke sind noch heute vorhanden. Viele der älteren Gebäude im Ort wurden aus den hier reichlich vorhandenen Naturmaterialien Gips und Anhydrit errichtet.

Eine weitere Besonderheit in Liebenrode sind sieben als Naturdenkmal geschützte und bis zu 300 Jahre alte Linden. Südlich des Ortes befinden sich als eigentümliche Merkmale des umgebenden Karstgebietes sechs große Erdfallseen. Diese können von Liebenrode aus in kurzer Zeit erwandert werden.

 


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Weitere Informationen:
Die Erdfallseen bei Liebenrode

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