Mechtshausen

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Nikolai-Kirche in Mechtshausen
Ortszentrum von Mechtshausen mit Nikolaikirche, im Vordergrund das Max-und-Moritz-Denkmal
Mechtshausen ist ein ruhig gelegener Ort mit ca. 450 Einwohnern im nordwestlichen Harzvorland nordöstlich des Höhenzuges Heber. Die Siedlung wurde im Jahre 1132 erstmals urkundlich erwähnt. Sie gehörte zunächst zum Reichsstift Gandersheim, wechselte aber im Laufe der Jahrhunderte mehrmals den Besitzer. Ein markantes Bauwerk im Ortszentrum ist die im Jahre 1854 errichtete Nikolaikirche.

In Mechtshausen lebte von 1898 bis zu seinem Tod am 9. Januar 1908 der berühmte Maler, Dichter und Pionier der Comic-Zeichnung Wilhelm Busch. Er wohnte im Pfarrhaus bei seinem Neffen Otto Nöldeke, der in der Nikolaikirche als Pfarrer tätig war. Der Ort wird seither vom Leben und Wirken dieses genialen und noch heute populären Künstlers geprägt. Straßennamen erinnern an ihn und ein im Jahre 2001 aufgestelltes Denkmal seiner wohl bekanntesten Figuren Max und Moritz steht im Ortszentrum unweit der Kirche. Darüber hinaus befindet sich auf dem Friedhof von Mechtshausen die letzte Ruhestätte von Wilhelm Busch.

Das ehemalige Haus des Pfarrers Nöldeke beherbergt heute ein Museum. Sie können in diesem "Wilhelm-Busch-Haus" die beiden von Wilhelm Busch bewohnten Zimmer besichtigen und wissenswertes aus dem Leben des Künstlers erfahren. Es gibt dort außerdem die Gegenheit, Bücher und andere Andenken zu erwerben.

Mechtshausen ist bis in unsere Zeit hinein ein idyllischer und ruhiger Ort geblieben. So kann man gut nachvollziehen, daß Wilhelm Busch hier gern seine alten Tage verbrachte. Die Umgebung mit dem bewaldeten Heber ist außerdem ein ideales Wandergebiet.

 


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Weitere Informationen:
Die Wilhelm-Busch-Stätte in Hattorf | Auf den Spuren von Wilhelm Busch: Bilder aus Mechtshausen

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