Niedersachswerfen

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St. Johannis-Pauli-Kirche
Kirchplatz mit St. Johannis-Pauli-Kirche in Niedersachswerfen
Niedersachswerfen liegt im südlichen Harzvorland an der Bundesstraße 4 zwischen Ilfeld und Nordhausen. In dem etwa 3500 Einwohner zählenden Ort fließen die beide Flüsse Zorge und Behre zusammen.

Niedersachswerfen wurde im Jahre 1208 erstmals urkundlich erwähnt. Die Siedlung lag strategisch günstig an einer alten Handelsstraße. Bereits seit dem Mittelalter betrieben die Bewohner des Ortes in der näheren Umgebung Bergbau. Abgebaut wurden und werden z.T. bis heute Kalk, Gips sowie Alabaster. Am Ende des 14. Jahrhunderts gab es im Ort mehrere Kalkröstereien. In jüngerer Zeit kamen als wichtige Wirtschaftszweige Metallverarbeitung und Maschinenbau hinzu.

Niedersachswerfen besitzt einen Haltepunkt der Harzquerbahn. Von hier können Sie z.B. direkt bis zum Brockengipfel fahren. Besonders im Sommer erfreut sich das restaurierte Freibad großer Beliebtheit.

Weiterhin gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Niedersachswerfen. Beeindruckend ist die Südharzer Gipskarstlandschaft mit dem Naturschutzgebiet Mühlberg / Himmelberg sowie der Karstwanderweg. Hier finden Sie u.a. Höhlen, Erdfälle und Karstquellen.

An ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte erinnert die Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Im Berg Kohnstein westlich des Ortes befand sich im "Dritten Reich" ein sehr großes Konzentrations- und Arbeitslager. Darin wurden von den Häftlingen in einem riesigen unterirdischen Stollensystem Raketen gebaut.

 


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Weitere Informationen:
Die Gedenkstätte Mittelbau-Dora | Die Harzquerbahn | Der Karstwanderweg | Der Kohnstein | Die Behre | Die Zorge

In der näheren Umgebung befinden sich:
Appenrode | Ellrich | Harzungen | Der Hirschenteich | Ilfeld | Krimderode | Neustadt | Nordhausen | Das Kupferschiefer-Schaubergwerk "Lange Wand" | Die Kelle | Osterode | Rüdigsdorf | Die Rüdigsdorfer Schweiz | Der Rüsselsee | Der Salzaspring (Salza-Quelle) | Der Tanzteich | Woffleben

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