Rosperwenda

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Rosperwenda - Ortsbild
Die St.-Margarethen-Kirche in Rosperwenda, links das alte Schulgebäude mit der Leidenfrost-Gedenktafel.
Rosperwenda ist eine ruhige und landwirtschaftlich geprägte Siedlung mit rund 280 Einwohnern im Südharzer Gipskarstgebiet. Der Ort liegt am Rande der Goldenen Aue am Fuße eines dem Harz südlich vorgelagerten Höhenzuges.

Im Jahre 1270 wurde Rosperwenda erstmalig urkundlich erwähnt. Die ursprünglich romanische St.-Margarethen-Kirche stammt vermutlich ebenfalls aus dieser Zeit. Sie wurde in den 1740er Jahren fast vollständig umgebaut. Das Bauwerk erhielt seinerzeit ein neues Kirchenschiff im Stil des Barock. Auch der Kirchturm erfuhr deutliche Veränderungen. Um die Jahrtausendwende erfolgte eine umfangreiche Sanierung des Gotteshauses.

Der bedeutendste Sohn des Ortes ist der Wissenschaftler Johann Gottlob Leidenfrost. Er beschrieb als erster den nach ihm benannten Leidenfrost-Effekt, welcher die Reaktion von Wassertropfen auf glühender Oberfläche (das Schweben auf einer Dampfschicht) zum Inhalt hat. Zu Ehren von Johann Gottlob Leidenfrost wurde in Rosperwenda im Jahre 2006 am alten Schulgebäude neben der Kirche eine Gedenktafel angebracht.

Rosperwenda wird durch die Autobahn A38 sehr gut an das Straßenverkehrsnetz angebunden. Die Anschlußstelle Berga-Kelbra befindet sich nur wenige hundert Meter südlich des Ortes. Somit ist Rosperwenda ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Goldene Aue, in das Kyffhäusergebirge sowie in den Südharz.

Das Umfeld der Siedlung eignet sich außerdem gut für Wanderungen. Besonders attraktiv ist dabei der rund zwei Kilometer weiter nördlich verlaufende Karstwanderweg. Über diesen sind viele einzigartige Karstphänomene erreichbar.

 


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Weitere Informationen:
Die Goldene Aue | Der Karstwanderweg | Das Kyffhäusergebirge

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