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Im Süden von Ilfeld befindet sich in unmittelbarer Nähe des kleinen Harzflusses Behre im Höhenzug "Lange Wand" das gleichnamige Kupferschiefer-Schaubergwerk.
Die "Lange Wand" gehört zu den bekanntesten geologischen Aufschlüssen in Europa.
Das durch die Behre freigelegte Schichtprofil weist eine Länge von etwa 50 und eine Höhe von ca. 10 Metern auf.
An diesem Ort stießen Forscher auf einzigartige Fundstücke von vererzten Tier- und Pflanzenresten.
Besonders erwähnenswert ist hierbei der aus dem Tonschiefer der "Langen Wand" stammende "Kupferhering".
Vermutlich wurden in der "Langen Wand" bereits im 16. Jahrhundert kupferhaltige Gesteine abgebaut, eindeutig nachgewiesen ist dies aber erst ab dem Jahre 1698.
Das Erzflöz hatte an dieser Stelle eine Mächtigkeit von etwa 45 Zentimetern.
Rund sechs Jahrzehnte lang war das Bergwerk in Betrieb, bis etwa 1760 die untertägigen Arbeiten wegen zunehmender Probleme mit dem eindringenden Wasser eingestellt werden mußten.
Eine erneute Bergbautätigkeit gab es im Zeitraum von 1846 bis 1860.
Das Kupferbergwerk erreichte aber keine große wirtschaftliche Bedeutung mehr und wurde schließlich endgültig stillgelegt.
Für Besucher ist die in ihrem letzten Betriebszustand aus dem 19. Jahrhundert original erhaltene Kupfergrube seit dem Jahre 1982 zugänglich.
Im Rahmen einer Führung können Sie mittwochs und samstags in den Berg "einfahren".
Nach Absprache sind für Gruppen ab 10 Personen auch Termine an anderen Tagen möglich.
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