Thondorf

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Die St.-Georg-Kirche in Thondorf
Der Turm und die Reste des Kirchenschiffes der St.-Georg-Kirche in Thondorf
Thondorf ist eine kleine, von Feldern umgebene Siedlung mit etwa 300 Einwohnern im Mansfelder Land. Der Ort befindet sich in einem nur wenig hügeligen Gelände südlich von Hettstedt. Durch Thondorf führt die Landstraße von Klostermansfeld nach Siersleben.

Die Ortslage von Thondorf stellt uraltes Siedlungsgebiet dar. Vermutlich lebten hier schon in prähistorischer Zeit Menschen. Seine erste urkundliche Erwähnung fand Thondorf unter der Bezeichnung "Theodendorpf" Ende des 9. Jahrhunderts im Zehntverzeichnis des Klosters Hersfeld.

Am östlichen Siedlungsrand von Thondorf verläuft das Gleis der Mansfelder Bergwerksbahn. Dort befindet sich an diesem letzten erhaltenen Teilstück der ehemaligen Werksbahn des Mansfeld-Kombinates ein Haltepunkt. Diese Schmalspurbahn gehört zu den größten Attraktionen des Ortes.

Von der romanischen St.-Georg-Kirche in Thondorf sind noch der massive Turm mit dem für die Region typischen viereckigen Grundriß sowie Teile der Mauer des Kirchenschiffes erhalten geblieben.

Im Jahre 1950 wurde Thondorf in den benachbarten Ort Siersleben eingemeindet. In der näheren Umgebung der Siedlung gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

 


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Weitere Informationen:
Das Mansfelder Land | Die Mansfelder Bergwerksbahn | Der Bahnhof Thondorf | Siersleben

In der näheren Umgebung befinden sich:
Burgörner | Großörner | Hettstedt | Klostermansfeld | Mansfeld | Das Schloß Mansfeld | Die historischen Kleinhalden | Das Mansfeld-Museum | Das Maschinendenkmal | Volkstedt | Das ehemalige Bergwerk "Zirkelschacht"

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