Die Igelsumpfhöhle

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Das Mundloch der Igelsumpfhöhle
Kein Eingang: Das fast vollständig eingestürzte Mundloch der Igelsumpfhöhle
Bei der Igelsumpfhöhle handelt es sich um eine eingestürzte Karsthöhle am Steilhang des Igelsumpfes. Diese reichte einstmals mehrere dutzend Meter in die Felswand hinein. Auf Grund ihrer geringen Ausmaße war die Höhle nie von touristischem Interesse.

Die Igelsumpfhöhle entstand durch Auslaugungen des weichen und wasserlöslichen Gesteins. Derartige Gebilde haben - in geologischen Zeiträumen gemessen - stets nur eine sehr kurze Lebensdauer.

In unseren Tagen sind am Südostufer des Igelsumpfes nur noch Reste des Mundloches erkennbar. Ein Betreten der verbrochenen Höhle ist nicht möglich - es herrscht im Inneren akute Lebensgefahr. Das Deckengestein macht einen sehr instabilen Eindruck und es sieht aus, als würde es jeden Moment herunterstürzen wollen.

Das Mundloch der einstigen Igelsumpfhöhle befindet sich bereits auf dem Gelände des Naturschutzgebietes "Sattelköpfe". Der schmale Pfad dorthin ist beschwerlich und zu manchen Zeiten kaum passierbar. Sie sollten daher auch im Interesse der Natur darauf verzichten, zu diesem nicht wirklich sehenswerten Ort zu gelangen.

 


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Weitere Informationen:
Der Igelsumpf | Das Naturschutzgebiet "Sattelköpfe" | Übersicht über die Höhlen im Harz

In der näheren Umgebung befinden sich:
Gudersleben | Hörningen | Der Karstwanderweg | Woffleben

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