Obersachswerfen

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Obersachswerfen
Die turmlose St.-Marien-Kirche mit Kriegerdenkmal in Obersachswerfen
Obersachswerfen ist eine kleine Siedlung mit etwas mehr als 100 Einwohnern im Gipskarstgebiet des südlichen Harzvorlandes. Der landwirtschaftlich geprägte Ort liegt abseits der Hauptverkehrsadern rund vier Kilometer südwestlich von Ellrich.

Obersachswerfen wurde im Jahre 1129 erstmals schriftlich erwähnt. Damals befand sich das Dorf noch an einem Standort oberhalb der heutigen Ortslage. Nach seiner vollständiger Zerstörung im 30jährigen Krieg baute man die Siedlung in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts an der heutigen Stelle wieder neu auf.

In zentraler Lage befindet sich die turmlose und wenig ortsbildprägende St.-Marien-Kirche. Dieses Gotteshaus wurde im Jahre 1790 am Standort eines zwei Jahre zuvor abgerissenen Vorgängerbaus errichtet.

Am südlichen Ortsrand von Obersachswerfen fließt der Sachsengraben vorüber. Dieser entspringt unterhalb des Ravenbergsgipfels bei Bad Sachsa und trägt dort den Namen "Uffe". Im porösen Karstuntergrund versickert das Flußwasser, um andernorts in einer Quelle wieder ans Tageslicht zu gelangen. Deshalb trocknet das Flußbett in warmen und niederschlagsarmen Sommermonaten oftmals vollständig aus.

Der Karstwanderweg führt direkt durch Obersachswerfen hindurch. Auf diesem Weg können Sie die Umgebung des Ortes mit ihren verschiedenen eindrucksvollen Karstphänomenen erkunden.

 


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Weitere Informationen:
Ellrich | Der Karstwanderweg | Der 30jährige Krieg

In der näheren Umgebung befinden sich:
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