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| Burgbrunnen und Taubenturm im Innenhof der Westerburg
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Die Westerburg ist eine sehr gut erhaltene romanische Wasserburg.
Sie steht im nördlichen Harzvorland zwischen Dedeleben und Rohrsheim.
In der Mitte des 11. Jahrhunderts wurde die Westerburg erstmals urkundlich erwähnt.
Ein Vorgängerbau stammt aber vermutlich bereits aus dem 8. Jahrhundert.
Dieser wiederum soll auf den Resten einer frühgeschichtlichen Verteidigungsanlage errichtet worden sein.
Im 12. Jahrhundert erhielten die Grafen vom Regenstein die Westerburg als Lehen.
Die Burg erlebte in den folgenden Jahrhunderten zahlreiche Besitzerwechsel und mehrfache Umbauten.
Das älteste erhaltene Bauwerk der Westerburg ist der Bergfried aus dem 13. Jahrhundert.
Gegenwärtig befindet sich die zwischenzeitlich zum Schloß umgebaute Burg in Privatbesitz.
Auf dem Burggelände gibt es u.a. ein Hotel, ein Restaurant, Tagungsräume, einen Wellnessbereich und Räume für diverse andere Veranstaltungen.
Der weitläufige Schloßpark sowie der Innenhof sind für die Öffentlichkeit frei zugänglich.
Gruppen haben nach Anfrage und Anmeldung die Möglichkeit, an einer Führung durch die Westerburg teilzunehmen.
Sehenswert sind z.B. die Schloßkapelle im Stil des Barock sowie der Rittersaal.
Hotelgäste können sonntags gegen 10 Uhr an einer kostenlosen Schloßführung teilnehmen.
Das Wasserschloß Westerburg liegt heute an der Straße der Romanik.
Oft dient es dem Nordharzer Städtebundtheater als Kulisse für die verschiedensten kulturellen Veranstaltungen wie Konzerte, Opern- und Theateraufführungen.
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