Die Innerste

Die Quelle der Innerste  
Der "Innerstesprung" im Oberharz nahe Clausthal-Zellerfeld  
Die Quelle der Innerste, der "Innerste-Sprung", befindet sich südöstlich von Clausthal-Zellerfeld nahe der Bundesstraße 242 in einer Höhe von etwa 610 Meter über dem Meersspiegel. Schon nach wenigen Metern mündet der noch kleine Gebirgsbach in den Entensumpf ein, einen alten Trinkwasserteich, welcher einst der Versorgung von Clausthal diente. Die Innerste wird anschließend bei Buntenbock noch zahlreiche weitere Male angestaut. Meist handelt es sich dabei um für Bergbauzwecke angelegte Teiche.

Nach dem Verlassen des Gebietes um Buntenbock durchquert die Innerste das von ihr geschaffene und nach ihr benannte Innerste-Tal. Dort passiert der Fluß die beiden alten Bergbaustädte Wildemann und Lautenthal, bevor er von der großen, in den 1960er Jahren erbauten Innerste-Talsperre erneut aufgehalten und angestaut wird. Die Staumauer der Innerste-Talsperre ist mit einer Länge von 750 Metern die längste aller Talsperren im Harz. Etwa drei Kilometer unterhalb dieser Staumauer fließt die Innerste durch Langelsheim und verläßt dabei den Harz in Richtung Norden.

Nach 95 Kilometern Wegstrecke vom Innerste-Sprung im Oberharz und der Überwindung von ca. 550 Höhenmetern sowie der Passage von Hildesheim und Sarstedt ergießt sich die Innerste nahe des Ortes Ruthe in die Leine.

Einst war das Tal der Innerste eine bedeutende Verkehrsader. Von 1877 bis 1976 fuhr die Innerstetalbahn von Langelsheim über Lautenthal und Wildemann durch das Flußtal bis nach Clausthal-Zellerfeld. Noch heute erinnern zahlreiche Brücken und andere Bauwerke entlang der Innerste an diese Bahnstrecke.

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