Die Burgruine Ahlsburg

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Die Ruine der Ahlsburg steht auf einem nach drei Seiten hin steil abfallenden Granitfelsen rund 150 Meter über dem Grund des Tales des Harzflusses Ecker. Der Standort befindet sich in einer vergleichsweise einsamen Gegend ca. vier Kilometer südwestlich der kleinen Siedlung Eckertal.

Vermutlich wurde die Ahlsburg in der Mitte des 12. Jahrhunderts errichtet. Bauherr soll seinerzeit Alard von Burgdorf gewesen sein. Dessen Nachkommen wohnten noch bis ins 14. Jahrhundert hinein auf der Ahlsburg.

Die kleine Festungsanlage diente vorrangig dem Schutz des umliegenden Reichsbannforstes. Eine erste urkundliche Erwähnung der Ahlsburg erfolgte relativ spät im Jahre 1375 in einem von Kaiser Karl IV. ausgestellten Schriftstück.

Im Spätmittelalter gelangte die Burg in den Besitz der Grafen zu Stolberg-Wernigerode. Wahrscheinlich zeigten sich spätestens zu Beginn der Neuzeit erste Verfallserscheinungen an diesem Gebäudekomplex. In unseren Tagen sind nur noch wenige Überreste der mittelalterlichen Burganlage vorhanden. Zu diesen gehören u.a. Fundamente und Grundmauern des Bergfrieds und eines größeren Gebäudes sowie Reste des umgebenden Burggrabens.

Die Burgruine Ahlsburg ist touristisch nicht erschlossen. Ganz in der Nähe führt der ehemalige "Kolonnenweg" der Grenztruppen der DDR vorüber. Von diesem Weg aus können Sie durch den Wald bis zu den verbliebenen Mauerresten der ehemaligen Burganlage gelangen.

 


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Weitere Informationen:
Bad Harzburg | Die Ecker | Übersicht - Burgen und Burgruinen im Harz

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