Drahtzug

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Drahtzug ist ein winziger Ortsteil von Mägdesprung unweit der Einmündung des Krebsbaches in die Selke. Im Jahre 1769 errichtete man an dieser Stelle eine Schmiede, welche 1787 zu einer Drahtzieherei umgebaut wurde. Der Betrieb erhielt seine Energie vom Flußwasser, mit dessen Hilfe sich ein großes Wasserrad mit einem Durchmesser von 4,50 Meter in Bewegung setzte. Es handelte sich hierbei um das größte Wasserrad im Bereich Mägdesprung. Das Drahtziehwerk konnte aus dem aus dem Erz der Berge gewonnenen Metall insgesamt 36 verschiedene Drahtsorten herstellen.

Die Einstellung des Betriebes erfolgte im Jahre 1842. Noch im selben Jahr begann der Abriß der Produktionsstätten. Das Wohngebäude wurde später als Revierförsterei genutzt.

Heute befindet sich bei dieser Örtlichkeit ein Bedarfshaltepunkt der Selketalbahn. Dieser kann als guter Ausgangspunkt für Wanderungen durch das Selke- und das Krebsbachtal dienen.

 


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Weitere Informationen:
Der Krebsbach | Mägdesprung | Die Selke | Die Selketalbahn | Der Streckenverlauf und die Bahnhöfe der Selketalbahn

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