Das Werckmeister-Denkmal

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Das Werckmeister-Denkmal
Das Andreas-Werckmeister-Denkmal steht in einer Parkanlage unterhalb der heutigen Kirche.
Zu den bedeutendsten Söhnen der Stadt Benneckenstein gehört der im Jahre 1645 geborene Organist, Orgelfachmann und Musiktheoretiker Andreas Werckmeister. Von seinen Kompositionen sind leider nur wenige Fragmente der Nachwelt erhalten geblieben, um so wertvoller ist jedoch sein vollständig erhaltenes musiktheoretisches Werk.

Seine musikalische Ausbildung erhielt Andreas Werckmeister durch seinen Onkel, den Organisten Johann Christian Werckmeister. Später war er selbst Organist in Hasselfelde, Elbingerode, Quedlinburg und Halberstadt.

Seine Kindheit und Jugendzeit verbrachte Andreas Werckmeister in Benneckenstein. Er lebte zeitweilig im heute so bezeichneten Andreas-Werckmeister-Haus, einem im Jahre 1656 erbauten Gebäude in Fachwerkbauweise. Der Bau dieses repräsentativen Wohnhauses der Pfarrersfamilie war nach der völligen Zerstörung Benneckensteins im 30jährigen Krieg durch die kaiserlichen Truppen Tillys im Jahre 1627 notwendig geworden. Heute gilt das schöne Fachwerkhaus in der Unterstadt als das vermutlich älteste erhaltene Bauwerk der Stadt.

Im Jahre 1995 wurde anläßlich des 350. Geburtstages von Andreas Werckmeister vom örtlichen Heimat- und Kulturverein eine Andreas-Werckmeister-Gedenkstätte errichtet. Das optisch einer Orgel nachempfundene Werckmeister-Denkmal steht inmitten einer kleinen Parkanlage am Standort der ehemaligen Kirche des Ortes. Gegenüber dem Denkmal befindet sich das bereits erwähnte einstige Pfarrhaus, in welchem Andreas Werckmeister gewohnt haben soll.

Die am 25. Oktober 1995 eingeweihte Gedenkstätte entstand nach Entwürfen von Martin Wirth. Auf drei massiven Kunstgußtafeln sind persönliche Daten, wichtige Etappen seines Lebenslaufes und eine bildliche Darstellung seines Wirkens verewigt. Die Gußtafeln wurden in Ilsenburg in der Fürst-Stollberg-Hüte geschaffen, die Steinmetzarbeiten erfolgten durch eine Firma aus Wernigerode. Das Geld für den Bau der Gedenkstätte stammte von Landkreis Wernigerode, der Stadt Benneckenstein und einem regionalen Kreditinstitut. Die Gedenkstätte ist für jedermann frei zugänglich.

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Weitere Informationen:
Benneckenstein | Der Stadtplan von Benneckenstein | Das Andreas-Werckmeister-Haus

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