Der Brockenstedter Mühlteich

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Der Brockenstedter Mühlenteich
Ein idyllischer Frühlingstag am Brockenstedter Mühlenteich
Der Brockenstedter Mühlteich ist ein vom Goldbach gespeister ehemaliger Teich der Brockenstedter Mühle nördlich von Blankenburg. Diese Mühle war einst Teil des mittelalterlichen Dorfes Brockenstedt, welches im Jahre 937 als "Brucolstedi" erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die Siedlung gehörte seinerzeit dem Stift Quedlinburg, blieb aber in der Folgezeit ein von mehreren Herren begehrtes und umkämpftes Stück Land.

Während das Dorf Brockenstedt im Spätmittelalter aufgegeben wurde, war die Mühle noch bis zum Jahre 1941 in Betrieb. Die verfallenden Gebäude erfuhren in der Folge noch eine Zeit lang eine landwirtschaftliche Nutzung. Der Abriß der Ruinen der Brockenstedter Mühle erfolgte in den 1970er Jahren. Übrig blieb der einsame und idyllische Mühlteich, dessen Umfeld um die Jahrtausendwende saniert wurde.

Das Gewässer mißt heute in der Länge etwa 130 Meter und ist bis zu 50 Meter breit. Es weist deutliche Verlandungserscheinungen und einen dichten Schilfbestand auf. Der Brockenstedter Mühlteich stellt in unseren Tagen ein wertvolles Biotop dar und ist Heimat für zahlreiche Wassertiere und -pflanzen.

Sie finden den alten Stauteich am Wanderweg, welcher am Goldbach entlang führt und das Waldgebiet Heers nördlich von Blankenburg mit Langenstein verbindet. Dieser malerische Ort lädt dazu ein, hier eine kleine Pause einzulegen oder zumindest kurz inne zu halten.

 


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