|
|
|
|
| Immer in Bewegung: Die Oberfläche des Mühlenteiches in Förste
|
|
|
|
Der Mühlenteich ist ein angestauter Quellteich im Nordosten der Siedlung Förste bei Osterode.
Mit durchschnittlich mehr als 300 Litern Wasser pro Sekunde gehört er zu den ergiebigsten Karstquellen im südlichen Harzvorland.
Innerhalb des Teiches befinden sich unzählige Stellen, an welchen Wasser - oftmals gemeinsam mit kleinen Gasbläschen - ans Tageslicht hervorquillt.
Dadurch ergibt sich eine stets unruhige Wasseroberfläche auf dem gesamten Mühlenteich.
Das Quellwasser diente in der Vergangenheit als Aufschlagwasser für das Wasserrad einer Mühle.
Aus diesem Grund wurde das Quellgebiet angestaut, so daß der heutige Teich entstand.
Dieser weist einen relativ hohen Salzgehalt von mehr als einem Gramm pro Liter auf, was ihn für die Fischzucht ungeeignet macht.
Die geringe Schwankungsbreite der austretenden Quellwassermenge deutet außerdem auf eine geologisch noch junge Karstquelle hin.
Im näheren Umfeld befinden sich noch mehrere weitere Karstquellen.
Ursache sind die besonderen geologischen Verhältnissen unter Förste.
Der Ort liegt auf einer massiven Störungszone, durch welche Wasser aus tiefen Schichten aufsteigt.
Der Förster Mühlenteich ist eine bedeutende Station auf dem Karstwanderweg.
Sie erreichen ihn entweder über diesen Wanderweg oder aus der Ortslage Förste heraus.
In unmittelbarer Nähe befindet sich eine Mineralwasserfabrik, welche den Namen einer benachbarten Karstquelle trägt.
|