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| Der Eingangsbereich der Harzköhlerei
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Wer sich der Harzköhlerei Stemberghaus nähert, kann schon aus einiger Entfernung den würzigen Rauch der Holzkohlemeiler in seiner Nase wahrnehmen.
Die an der Bundesstraße 81 zwischen Blankenburg und Hasselfelde gelegene Köhlerei gehört zu den wenigen noch arbeitenden Handwerksbetrieben dieser Art in Deutschland.
Das Köhlerhandwerk hat im Harz eine sehr lange Tradition.
Bereits im Mittelalter war die Holzkohle ein wichtiger Brennstoff für die zahlreichen Harzer Eisenhütten.
In der heutigen Zeit stellt die Köhlerei Stemberghaus jedes Jahr etwa 150 Tonnen Holzkohle her.
Dabei kommen nur einheimische Holzarten wie Buche oder Eiche zum Einsatz.
Die Harzköhlerei Stemberghaus ist ein produzierender Handwerksbetrieb mit angeschlossenem Museum.
In diesem ersten deutschen Köhlereimuseum erfahren Sie viel wissenswertes über die Geschichte der Köhlerei und erhalten einen Einblick in die schwierigen Arbeits- und Lebensbedingungen der Köhler.
Jedes Jahr in der Zeit von April bis Oktober werden die traditionellen Erdmeiler zur Holzkohleproduktion aufgebaut und betrieben.
Als Teilnehmer im Köhlercamp können Sie während dieser Zeitspanne selbst mit Hand anlegen und dabei die traditionelle Arbeitsweise der Köhler hautnah miterleben und kennenlernen.
Dafür sollten Sie allerdings schon mehrere Tage einplanen, wenn Sie das Ergebnis ihrer Arbeit auch selbst sehen wollen.
Wer nicht soviel Zeit übrig hat, kann die Harzköhlerei und das Köhlereimuseum täglich zwischen 10 Uhr und 18 Uhr besichtigen.
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