Der Bismarcktunnel

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Der Bismarcktunnel bei Kreuztal
Die nördliche Einfahrt des Bismarcktunnels bei Kreuztal - am linken oberen Bildrand ist das berühmte Viadukt erkennbar.
Der Bismarcktunnel wurde für die damals noch als "Harzbahn" bezeichnete Rübelandbahn in den Jahren 1884 bis 1885 im Auftrag der Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn-Gesellschaft in den Berg getrieben. Er befindet sich zwischen dem Blauen See und dem alten Rübeländer Bahnhof und verläuft im Ortsteil Kreuztal westlich und parallel zur Bundesstraße 27.

Das 187 Meter lange Bauwerk war bis zum Jahre 1931 in Betrieb. Eine Verlegung der Bahnstrecke machte damals den untertägigen und den veränderten Anforderungen nicht mehr entsprechenden künstlichen Hohlraum überflüssig. Die Gleisanlagen wurden entfernt und die beiden Portale zugemauert. In diesem Zustand verharrt der Bismarcktunnel im Prinzip bis heute.

Im Verlauf der Jahrzehnte hat der Zahn der Zeit an den Portalen, aber auch der Vermauerung im Inneren des Berges deutliche Spuren hinterlassen. Beide Tunneleinfahrten sind relativ leicht zu finden und gut zu erkennen. Das Nordportal befindet sich an einem vom Blauen See nach Rübeland führenden Wanderweg, während Sie das südliche Tunnelportal von der Bundesstraße aus über den einstigen Bahndamm erreichen können. Auf Grund des fortschreitenden Verfalls ist eine Annäherung an die Tunneleingänge mit einem gewissen Risiko verbunden.

 


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Weitere Informationen:
Die Rübelandbahn | Die Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn AG (H.B.E.) | Die Zahnradbahn | Der Bielsteintunnel | Der Blaue See | Rübeland | Bilder von der Rübelandbahn

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