Das Minneturnier

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Mit dem Mittelalter verbinden viele Menschen der Gegenwart eine dunkle Zeit voller Gewalt, Unwissenheit und Armut verbunden mit Not, Elend und Gesetzlosigkeit. Doch man würde dieser rund ein Jahrtausend währenden Epoche nicht gerecht, wollte man sie auf diese genannten Eigenschaften reduzieren. Viele der Vorurteile über das Mittelalter basieren ihrerseits auf mangelnder Kenntnis über diese uns heute so fremde Ära.

Etwas Licht in das allgemeine Dunkel bringt da das alljährliche Minneturnier auf der hoch über dem Selketal thronenden Burg Falkenstein. Es findet an einem oder mehreren Tagen zu wechselnden Zeiten im Sommerhalbjahr statt und wird oft von einem weiteren Rahmenprogramm umgeben.

Am geschichtsträchtigen Ort zeigt dieser Wettbewerb einige der freundlichen und lebensbejahenden Aspekte des Mittelalters. Der Wettstreit der Minnesänger bringt den Zuschauern die Kultur und Lebensweise der Menschen dieser Zeit ein Stück näher. Die Wettkämpfe vor begeistertem Publikum finden in unterschiedlichen Kategorien und zu jährlich wechselnden übergeordneten Themen statt.

Nebenbei werden auch allerlei historische Hintergründe beleuchtet, so daß das Minneturnier auch eine Art Geschichtsunterricht darstellt. Wer dann am Ende das beste Minnelied zum Vortrag brachte, ist da beinahe schon zweitrangig. Doch seien Sie gewarnt: Der Besuch des Minneturniers könnte Ihr bisheriges Weltbild bezüglich des Mittelalters ins Wanken bringen. Wenn Sie das nicht möchten, gehen Sie also besser nicht dort hin.

 


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Weitere Informationen:
Die Burg Falkenstein | Die Zeitalter der Menschheitsgeschichte im mitteleuropäischen Raum

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