Neue Ruhebänke auf den Goslarer Bergwiesen eingeweiht

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Zwei attraktive neue Ruhebänke auf den schutzwürdigen Bergwiesenflächen am Karsten-Balder-Stieg und an der Straße "Am Stollen" in Goslar weihte jüngst die Aktionsgemeinschaft "Rettet die Goslarer Bergwiesen" ein. Auf diese Weise wollte die Aktionsgemeinschaft erneut auf die im Landschaftsschutzgebiet "Naturpark Harz" liegenden Bergwiesen und ihre Bedrohung durch Bebauungspläne der Goslarer Ratspolitik hinweisen.

Die Goslarer Naherholungsgebiete mit den Goslarer Bergwiesen und Kleingärten an den südlichen und westlichen Stadträndern wurden auf Grund Ihrer überragenden landschaftlichen Qualitäten und ihrem hohen Wert für die Stadt Goslar teilweise schon 1966 als Landschaftsschutzgebiete unter Schutz gestellt, um unabhängig von politischen Mehrheiten den langfristigen Schutz und Erhalt sicherzustellen. Dieses seit nunmehr 36 Jahren erfolgreich und kontinuierlich durchgehaltene Ziel ist aus sozialer Verantwortung heraus auch für nachfolgende Generationen weiterzuführen. Die Goslarer Bergwiesen und Kleingärten an den südlichen und westlichen Stadträndern sind auch Bestandteil des „Naturparks Harz“. Der Naturpark reicht stadtgebietsübergreifend bis in den Ober-, West- und Südharz. Diese Abgrenzung des Naturparks ist identisch mit den Landschaftsschutzgebietsgrenzen. Sie wurde von vielen Gemeinden u. a. auch vom Rat der Stadt Goslar erst vor zwei Jahren noch einmal bestätigt. Der Naturpark Harz soll u. a. den Erholungswert und die vorhandenen ökologischen landschaftlichen Werte sicherstellen, um z. B. auch eine extensive Naherholung für Urlauber und Touristen der Stadt Goslar und für junge Familien in Goslar zu ermöglichen. Eine geplante Bebauung am Karsten-Balder-Stieg, Kaisertorstraße und im Trüllketal/Alte Rodelbahn würde die Naherholungsgebiete z. T. zerstören und beeinträchtigen. Eine neue Wohnbebauung für Goslarer Bürger und neu hinzuziehende Bürger am südlichen Stadtrand kann darum nur außerhalb der Landschaftsschutzgebiete, z. B. auf dem ehemaligen Gelände des Bundesgrenzschutzes stattfinden.

Ein unabhängiges wissenschaftliches Gutachten hatte jüngst die Schutzwürdigkeit der geplanten Bebauungsgebiete belegt; hier befinden sich Lebensräume seltener Tier- und Pflanzenarten, u.a. auch nach europäischem Recht geschützte Fledermäuse.

© Aktionsgemeinschaft "Rettet die Goslarer Bergwiesen"
Schieferweg 10
38640 Goslar
e-mail: b u n d . g o s l a r @ b u n d . n e t

Der oben stehende Text ist eine Presse-Information der Aktionsgemeinschaft "Rettet die Goslarer Bergwiesen" vom 30.06.2004.

 


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