Die Talsperre Iberg

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Die Talsperre Iberg
Blick auf den Nordteil der Talsperre Iberg
Im südlichen Harzvorland liegt nördlich des Höhenzuges Alter Stolberg die Talsperre Iberg. Sie wurde in den Jahren 1949 bis 1952 zum Zweck des Hochwasserschutzes und als Wasserreserve für die Landwirtschaft errichtet. Der ungefähr 180 Meter lange und rund 15 Meter hohe Damm der Talsperre Iberg staut den Krebsbach zu einem bis zu drei Hektar großen und maximal 4,50 Meter tiefen Stausee an. Das Gewässer befindet sich vollständig im Landschaftsschutzgebiet "Alter Stolberg".

Eine weitere Funktion des im offiziellen Sprachgebrach als Hochwasserrückhaltebecken bezeichneten Staubauwerkes ist die Niedrigwasseraufhöhung des Krebsbaches während längerer Trockenphasen. Dies ergibt sich zwangsläufig aus der behördlich festgelegten Mindestwasserabgabe in den Fluß von 15 Litern pro Sekunde. Aus diesem Grund kann sich der Stausee in besonders langen, heißen und trockenen Sommern fast vollständig entleeren, wie es z.B. im Spätsommer des Jahres 2018 der Fall war. Solche Extremsituationen stellen allerdings eine sehr seltene Ausnahme dar. Der durchschnittliche Füllstand der Talsperre Iberg liegt bei etwa 90 Prozent des maximalen Fassungsvermögens.

Das malerische Gewässer schmiegt sich in normalen Zeiten von Südwesten bis Norden an die Erhebung des Iberges an. In der hügeligen Vorharzlandschaft erscheint der Iberg lediglich als kleine bewaldete Anhöhe, welche kaum mehr als 20 Meter über die Umgebung hinaus ragt. Der Stausee kann von der vorbeiführenden Landstraße, welche Rottleberode mit Neustadt verbindet, gut eingesehen werden.

Die Talsperre Iberg mißt bei Vollstau ca. 450 Meter in der Länge, bis zu 150 Meter in der Breite und kann rund 1.138.000 Kubikmeter Wasser aufnehmen. Sie ist außerdem ein beliebtes Angelgewässer mit einer Vielzahl einheimischer Fischarten. Zum Angeln benötigen Sie auch hier eine entsprechende Berechtigung.

Direkt an der Talsperre gibt es nur sehr wenige Parkmöglichkeiten. Der Stausee läßt sich aber gut von den umliegenden Orten aus erwandern. Die Talsperre Iberg ist kein offizielles Badegewässer.

 


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Weitere Informationen:
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