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| Rathaus von Derenburg, im Hintergrund die Türme von St. Trinitatis
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Derenburg ist eine kleine Stadt im nördlichen Harzvorland mit etwa 2.500 Einwohnern.
Sie liegt zwischen Wenigerode und Halberstadt an der Holtemme, einem Nebenfluß der Bode.
Bereits im Jahre 937 wurde Derenburg erstmals urkundlich erwähnt.
Damit gehört diese Stadt zu den ältesten bewohnten Siedlungen der Nordharzregion.
Eine besondere Sehenswürdigkeit in Derenburg ist die ursprünglich im romanischen Stil erbaute Pfarrkirche St. Trinitatis.
Diese Kirche wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut.
Der Westteil mit den beiden Türmen stammt noch aus dem 13. Jahrhundert.
Ein ebenfalls sehr sehenswertes Bauwerk der Stadt ist das Rathaus.
Es steht an der Nordseite des Marktplatzes nahe der erwähnten St.-Trinitatis-Kirche.
Das Rathaus wurde im Jahre 1789 in Fachwerkbauweise errichtet, nachdem ein einst an gleicher Stelle stehender Vorgängerbau aus dem 16. Jahrhundert im Jahre 1764 durch Brandstiftung den Flammen zum Opfer fiel.
Rund um den Marktplatz gibt es noch zahlreiche weitere sehr schöne, original erhaltene und restaurierte Fachwerkhäuser.
In der Heimatstube können Sie sich über die Geschichte von Derenburg informieren.
Hier warten auf Sie u.a. viele Fundstücke aus mehr als 7.000 Jahren Siedlungsgeschichte im Umfeld der Stadt.
Ein einzigartiges Zeugnis frühgeschichtlicher Kultur stellt außerdem der etwa drei Kilometer südlich des Ortes an der neuen Bundesstraße 6 wiedererrichtete Derenburger Menhir dar.
Am Stadtrand von Derenburg befindet sich mit der Glasmanufaktur eine weitere Attraktion.
Hier werden Gegenstände aus Glas noch heute ganz traditionell wie bereits vor tausenden von Jahren hergestellt.
Die Glasmanufaktur kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden.
Südlich von Derenburg erstreckt sich das Osterholz, ein ausgedehntes und hügeliges Waldgebiet mit artenreichem Mischwald.
Wer durch das schöne Osterholz wandert, bewegt sich dabei ebenfalls auf sehr geschichtsträchtigem Boden.
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