Die Westersteine

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Die Westersteine sind zwei markante und dicht bewaldete Dolomitfelsen im südlichen Harzvorland. Sie liegen zwischen den Orten Barbis und Bartolfelde. Es handelt sich um die etwa 250 Millionen Jahre alten Reste eines Riffes aus dem Zechsteinmeer. Die in Europa einzigartigen Felsen bestehen aus sehr dünnen versteinerten Algenmatten (Stromatolithen). Stromatolithen sind mikroskopisch klein und mit ihrem Auftauchen vor fast drei Milliarden Jahren die ältesten bekannten Lebewesen überhaupt.

Die Reste des Urzeitriffes stehen heute als Naturdenkmal unter Schutz. Klettern an den Felswänden und sonstige Aktivitäten, welche Beschädigungen hervorrufen könnten, sind daher nicht erlaubt. Im Gestein der Westersteine wurden außerdem zahlreiche eingeschlossene Fossilien gefunden, darunter diverse urzeitliche Muschel- und Schneckenarten.

Das Gelände an den Westersteinen wurde wahrscheinlich bereits in prähistorischer Zeit als Siedlungsgebiet genutzt. Man vermutet hier frühzeitliche befestigte Anlagen - möglicherweise eine Wallburg, welche aber wohl schon zu Beginn der für uns überschaubaren Geschichte nicht mehr existierte.

In der näheren Umgebung befinden sich:
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