Der Tunneldurchgang zum "Wilhelmsblick"

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Der Tunneldurchgang zum Wilhelmsblick

Direkt an der Landstraße nach Thale befindet sich etwa einen Kilometer hinter dem Ortsausgang von Treseburg dieser Tunnel für Fußgänger. Der im Jahre 1861 künstlich angelegte Durchbruch gewährt dem bis hierher vorgedrungenen Wanderer den Zugang zum Wilhelmsblick. Eine Eigentümlichkeit dieses Ortes besteht darin, daß man sowohl auf der hiesigen als auch auf der gegenüberliegenden Seite tief unten im Tal die Bode sehen kann.

Neben dem Tunneleingang steht eine Tafel mit folgender altertümlich anmutenden Inschrift:

"Wanderer halt die Schritte ein, willst Du Herz und Sinn erfreun.
Leicht ersteigen Bergeshöhen, wo der Vorwelt Schauer wehen.
Und vor längst entschwundenen Jahren Türme noch und Zinnen waren.
Aber jetzt Dein Auge ruht auf des Bergstroms wilder Flut.
Und Du fühlst nur Luft - doch Grauen, wenn Du es wagst hinab zu schauen.
Tritt in diese Höhle ein."

Dieser letztgenannten Aufforderung sollten Sie Folge leisten und den Aufstieg zum Wilhelmsblick wagen.

 


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Weitere Informationen:
Treseburg | Die Bode | Der Wilhelmsblick | Impressionen rund um Treseburg

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