Die Klosterquelle Michaelstein

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An der Klosterquelle Michaelstein
Blick vom Wanderweg zur Klosterquelle Michaelstein - mit Infotafel im Vordergrund und dem versteckt zwischen den Bäumen aufragenden wasserspeienden Rohr.
Die Klosterquelle Michaelstein befindet sich im Klostergrund südwestlich von Blankenburg. Sie liegt wenige hundert Meter oberhalb der Fischteiche in einem relativ breiten Talabschnitt. An diesem Standort wurde im Jahre 1965 eine etwa 1200 Meter in die Tiefe reichende Bohrung zur Erkundung einer Erzlagerstätte am Rande des Grubenfeldes des Bergwerkes Braunesumpf niedergebracht.

Das Bohrloch wurde anschließend verschlossen, aber nicht vollständig abgedichtet. Seither fließt hier eine aus tieferen Erdschichten stammende Mineralquelle durch eine geologische Störungszone ans Tageslicht. Die Schüttung der Klosterquelle beträgt ganzjährig und kontinuierlich etwa 400 Liter pro Stunde. Dabei gelangen außerdem im Wasser gelöste Gase an die Erdoberfläche.

Die nachgewiesenen Inhaltsstoffe des Mineralwassers weisen die Klosterquelle als Heilquelle aus. Mögliche Anwendungsgebiete sind u.a. die Behandlung der Osteoporose und anderer Erkrankungen des Bewegungsapparates. Das heilsame Tiefenwasser wird derzeit aber weder für therapeutische noch für sonstige wirtschaftliche Zwecke genutzt. Zur Zeit fließt das Heilwasser nach wenigen Metern in den Klostergrundbach und anschließend in die Fischteiche am Kloster Michaelstein.

Sie erreichen die Klosterquelle über den Wanderweg vom Kloster Michaelstein in Richtung Volkmarskeller bzw. Eggeröder Brunnen. Oberhalb der Fischteiche führt an der linken Seite eine Treppe zur Heilquelle hinab. Das aus der Zeit der Erkundungsbohrung stammende Rohr ragt etwa einen Meter aus dem Erdboden heraus und kann vom Weg aus zwischen den Bäumen hindurch gesehen werden. Nahe der Klosterquelle befindet sich eine Infotafel, welche Ihnen mit Erläuterungen und Grafiken weitere Hintergründe zur Quelle näherbringt.

 


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Weitere Informationen:
Das Kloster Michaelstein | Der Klostergrund | Die Fischteiche im Klostergrund | Der Volkmarskeller

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