Die Burgruine Güntersburg

Burggraben der Güntersburg  
Der Burggraben ist einer der wenigen noch heute sichtbaren Reste der Güntersburg.  
Die Ruine der Güntersburg befindet sich etwa zwei Kilometer südwestlich der kleinen Stadt Güntersberge. Sie liegt oberhalb des von der Selke gespeisten Bergsees auf dem 485 Meter hohen Kohlberg. Diese Bergkuppe ragt weit in das Selketal hinein.

Die Güntersburg wurde vermutlich im 11. Jahrhundert erbaut. Als Baumaterial für die Gebäude diente vorwiegend Holz. In unserer Zeit ist nur noch sehr wenig über die Geschichte und die einstige Funktion der Burg bekannt. Sie wurde erstmals im Jahre 1281 urkundlich erwähnt und war am Ende des 16. Jahrhunderts bereits völlig zerstört.

Glaubt man der Sage, so geht des nachts der ganz in Weiß gekleidete Geist einer Kaufmannstochter in der Umgebung der Güntersburg umher. Ein übler Burgherr soll deren nicht ganz natürlichen Tod zu verantworten und damit diesen rastlosen Geist heraufbeschworen haben.

Von der einstigen Burganlage können ungeübte Augen heute nicht mehr viel erkennen. Als sichtbare Teile sind nur noch Reste der Fundamente und des Burggrabens erhalten. Die Burgruine Güntersburg ist heute ein Bodendenkmal.

Eine Wanderung zu der ehemaligen Burg lohnt sich aber trotzdem. Von dort können Sie eine schöne Aussicht auf das Selketal und den Bergsee bei Güntersberge genießen.

In der näheren Umgebung befinden sich:
Güntersberge | Friedrichsbrunn | Harzgerode | Das Josephskreuz

weitere Information:
Übersicht - Burgen und Burgruinen im Harz



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