Der Gedenkstein für den Freiherrn von Fuchs von Bimbach

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Der Gedenkstein für Freiherrn von Fuchs von Bimbach
Der Gedenkstein an der Bundesstraße 248
An der Bundesstraße 248 steht zwischen Hahausen und Lutter am Barenberge an einem Parkplatz ein alter und teilweise verwitterter Gedenkstein. Er erinnert an den deutschen Wissenschaftler und General Freiherr Hans Philipp von Fuchs von Bimbach, welcher hier am 27. August 1626 in der Schlacht bei Lutter am Barenberge sein Leben ließ. Dieser Adlige kämpfte auf der Seite der Protestanten - also des Niedersächsischen Kreises und der dänischen Armee unter König Christian IV.. Er war nach diesem der ranghöchste Befehlshaber.

Zunächst gelang es ihm, mit seinen Soldaten den Angriff der kaiserlichen Truppen unter Graf von Tilly abzuwehren. Doch schon bald wurde er vom Pferd geschossen und schwer verwundet. Freiherr von Fuchs von Bimbach starb wenig später an seinen Verletzungen. Währenddessen wendete sich das Blatt auf dem Schlachtfeld und Tillys Armee brachte den Dänen eine schwere Niederlage bei. Der niedersächsisch-dänische Teilkonflikt des 30jährigen Krieges erfuhr dadurch eine entscheidende Wendung und endete im Jahre 1629 mit dem Lübecker Frieden.

Nach dem Kampf setzte man Hans Philipp von Fuchs von Bimbach gemäß seines letzten Willens an der Stelle bei, an welcher er seine tödliche Verwundung erhielt. Seine Nachfahren sorgten noch rund zwei Jahrhunderte lang für die Pflege der Grabstelle. Bei Straßenbauarbeiten im 19. Jahrhundert erfolgte deren Umsetzung an den heutigen Standort. Im Jahre 1908 wurde an diesem Platz außerdem der auf dem Bild ersichtliche Gedenkstein errichtet.

 


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Weitere Informationen:
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