Die Verlobungsurne

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Die Verlobungsurne bei Alexisbad  
Die Verlobungsurne bei Alexisbad  
Es gibt Begriffe, die überhaupt nicht zusammen passen. In den Harzer Bergen oberhalb von Alexisbad ist es dennoch gelungen, zwei von diesen in einem wahrhaft kuriosen Wort zu vereinen. Seit mehr als anderthalb Jahrhunderten steht dort die auch aus dem Tal sichtbare Verlobungsurne.

Das gußeiserne Gefäß mit diesem sonderbaren Namen befindet sich auf einer Felsklippe des Habichtsteins hoch über dem Selketal. Es wurde im Jahre 1845 von württembergischen Adligen als Andenken an deren Aufenthalt im Kurort Alexisbad gestiftet und an diesem exponierten Standort aufgestellt. In den Jahren 1961 und 1992 erfolgte eine umfassende Restaurierung des eigentümlichen Kunstwerks.

Bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts galt die Verlobungsurne als schönes und attraktives Wanderziel. Dafür sorgte nicht zuletzt die von hier mögliche herrliche Aussicht auf das Selketal und den südlichen Teil von Alexisbad. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Mehrere Bänke und eine kleine Schutzhütte gewähren dem Wanderer Sicherheit sowie die Gelegenheit zu einer kleinen Pause. Während dieser fällt der Blick auf die Urne und die im Tal liegenden Wohnhäuser von Alexisbad.

Von diesem Erholungsort aus läßt sich die Verlogungsurne in kurzer Zeit erwandern. Dabei muß ein anfangs recht steiler Wegabschnitt überwunden werden. Als Ausgangs- bzw. Endpunkt der Wanderung eignet sich aber auch die nahe gelegene Stadt Harzgerode.

 


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Weitere Informationen:
Alexisbad | Harzgerode | Die Selke

In der näheren Umgebung befinden sich:
Der Luisentempel | Die Selketalbahn

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